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Mehr als eine Vision...

KORBINIANSPAPFELBÄUME IN MINDEN: eine Vision, eine Illusion oder ein kleiner Baustein zur Weiterentwicklung einer Stadtgesellschaft?

Der Lokale Aktionsplan Minden (LAP) wird von 2011 – 2014 zum Teil über das Programm des Bundeministeriums für Familie, Senioren, Frauen  und Jugend gegen Extremismus “TOLERANZ FÖRDERN- KOMPETENZ STÄRKEN” gefördert. Damit werden viele Mindener Projekte unterstützt, die sich gegen Extremismus wenden mit dem Ziel, demokratische Strukturen zu festigen resp. auszubauen und damit die Demokartie zu stärken. Einzelheiten dazu finden Sie unter www.lap-minden.de

Das Mindener Koordinatorenteam (Sabrina Bornemann, Karsten Martin-Borrego und Karl-Heinz Ochs) besuchte am 7. September 2012 die dOCUMENTA (13) in Kassel und fand dort den Korbiniansapfelbaum in der Karlsaue und im Fridericianum Zeichnungen von Korbinian Aigner.

Mit dem Studium des Ausstellungskataloges befasste sich das Team intensiv mit der Geschichte Aigners, erkannte das Potenzial der Idee der Aussstellungsleiterin, Carolyn Christov-Bakargiev, und entwickelte dieses gedanklich weiter: wir pflanzen in Minden Korbiniansapfelbäume! Der Verein “Minden – Für Demokratie und Vielfalt e. V.” übernahm die Trägerschaft für die Initiierung der Grundlagen dieser Idee: zunächst wurden zehn Bäume gekauft zusammen mit dem notwendigen Zusatzmaterial für erfolgreiche Pflanzungen. Unterstützt wird die Aktion von den Städtischen Betrieben Minden (SBM).

April 2014: Zu diesem Zeitpunkt können wir wohl sagen, dass das Projekt durch die Unterstützung mehr werdender Paten an Zustimmung gewinnt. Bis Ostern 2014 werden wir insgesamt 20 Bäume an verschiedenen Standorten in Mind gepflanzt haben.

Damit ist das Projekt aber immer noch am Anfang und wir erwarten die nächste Pflanzaktion im Herbst 2014/Anfang 2015.

Das Projekt soll sich zukünftig ohne weitere Förderung durch den LAP weiter entwickeln. Dazu bitten wir Sie weiterhin um Spenden,die zu 100 % in das Projekt fließen, wenn auf dem Überweisungsträger der Hinweis “Korbiniansapfelbäume” steht. Selbstverständlich sind wir berechtigt, Spendenbelege auszustellen.

Aber das ist noch nicht alles, was wir als Initiatoren vorhaben. Wir können uns eine Erweiterung des Gesamtprojektes sehr gut vorstellen, zu dem wir inzwischen bereits vorbereitende Gespräche i. S. Fachkompetenz einerseits und Politik/Verwaltung andererseits geführt haben und auf zustimmende Resonanz gestoßen sind.

Vorstellbar ist nach unserer Auffassung auf öffentlichem Gelände

  • eine “internationale Streuobstwiese”: wir entwickeln gemeinsam mit Menschen mit Migrationshintergrund in ihrem Mindener Wohnumfeld auf einem von der Stadt zur Verfügung gestellten geeigneten Grundstück eine Wiese, auf der wir auch Apfel- oder andere Obstbäume aus den Herkunftsländern der Menschen pflanzen als ein sichtbares Zeichen für die Möglichkeit des friedlichen Zusammenlebens. Daraus können weitere Stadtteilprojekte entwickelt werden.
  • ein “Baum der Religionen” – Der Apfelbaum trägt sieben Apfelsorten, die symbolisch für die sieben Weltreligionen (Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Zarathustrische Religion, Bahá´i) stehen. Ein Beispiel finden Sie hier unter:www.mgh-gl.de/images_PDF/GLKompakt_0310_preview%2024.pdf

Der Mindener Bürgermeister Michael Buhre ist sehr angetan von diesen Ideen und wird sie im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten unterstützen.

Weitere Informationen werden auf den weiteren Seiten je nach aktuellem Stand veröffentlicht.

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Dies ist ein Projekt des Lokalen Aktionsplans Minden (LAP);                                                        mehr dazu unter www.lap-minden.de